Stand: Oktober 2026
Kurzantwort
Eine Website für einen kleinen Betrieb kostet je nach Weg zwischen wenigen Euro im Monat für einen Baukasten und mehreren Tausend Euro für eine Website vom Fachbetrieb. Dazu kommen fast immer laufende Kosten für Adresse, Server und Pflege. Vergleichen Sie deshalb nie nur den Startpreis, sondern die Summe über drei Jahre.
Drei Wege zur Website
1. Selbst bauen mit einem Baukasten
Sie mieten ein Werkzeug und bauen die Seite selbst. Laut den Preisseiten bekannter Anbieter kostet das meist zwischen etwa 5 und 20 € im Monat. Texte, Bilder und die Arbeit machen Sie selbst. Manche Anbieter bieten gegen Aufpreis an, die Seite für Sie zu erstellen, dann ab etwa 30 € im Monat.
2. Website kaufen und betreiben lassen
Ein Fachbetrieb baut Ihre Website zum Festpreis, danach zahlen Sie für den Betrieb. Öffentlich genannte Festpreise für kleine Betriebe liegen bei etwa 990 € bis 7.400 € netto, je nach Seitenzahl und Leistung. Der Betrieb kommt monatlich dazu.
3. Website mieten (Monatsmodell)
Sie zahlen eine Einrichtungsgebühr und danach einen festen Monatsbetrag, oft mit Mindestlaufzeit. Öffentliche Angebote liegen bei etwa 490 € bis 3.000 € Einrichtung und 129 € bis 699 € im Monat, netto. Fragen Sie hier genau nach, wem die Website am Ende gehört.
| Weg | Start | Monatlich | Ihre eigene Arbeit |
| Baukasten | 0 € | etwa 5 bis 20 € | hoch: Texte, Bilder, Technik, Pflege |
| Kauf plus Betrieb | etwa 990 bis 7.400 € netto | je nach Anbieter | gering bis mittel |
| Mietmodell | etwa 490 bis 3.000 € netto | etwa 129 bis 699 € netto | gering |
Quelle: öffentliche Preisseiten von Anbietern aus Deutschland und Österreich, abgerufen im Oktober 2026. Angaben ohne Gewähr, Preise ändern sich.
Was den Preis bestimmt
- Anzahl der Seiten. Eine Seite je Leistung kostet mehr als ein Einseiter, wird aber besser gefunden.
- Texte. Schreiben Sie selbst, oder schreibt der Anbieter?
- Bilder. Eigene Fotos, Fotograf oder Stockfotos.
- Sonderfunktionen. Onlineshop, Terminbuchung oder Mitgliederbereich kosten deutlich mehr.
- Betreuung. Gibt es einen festen Ansprechpartner, oder ein Ticketsystem?
Kosten, die gern vergessen werden
- Mehrwertsteuer. Manche Angebote nennen am Telefon nur netto. Rechnen Sie 19 % dazu.
- Domain und E-Mail. Oft extra, manchmal im Betrieb enthalten.
- Rechtstexte. Impressum und Datenschutzerklärung brauchen Sie immer.
- Fotos. Ein Shooting ist selten im Grundpreis.
- Änderungen nach dem Start. Neue Preise, neues Teammitglied, neue Öffnungszeiten.
- Preiserhöhungen. Fragen Sie, ob und wann Monatspreise steigen dürfen.
- Ihre Zeit. Beim Baukasten bauen Sie selbst. Rechnen Sie Ihre Stunden mit Ihrem eigenen Stundensatz.
So vergleichen Sie Angebote
Rechnen Sie jedes Angebot über drei Jahre: Startpreis plus 36 Monatsbeträge, alles brutto. Legen Sie die Leistungen daneben. Ein günstiger Monatspreis mit langer Laufzeit kann am Ende teurer sein als ein höherer Festpreis mit kurzer Kündigungsfrist.
Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten
- Was kostet alles zusammen, brutto, über drei Jahre?
- Was ist nicht enthalten?
- Wie lange bin ich gebunden, und verlängert sich der Vertrag automatisch?
- Gehören mir Website und Domain?
- Wer ist mein Ansprechpartner?